AUSSTELLUNG 

ANSICHTEN

SICHTWECHSEL

WECHSELSICHT

Vernissage am 14.Juli 2018 um 18 Uhr

GORART

Gorheimerstraße 22

72488 Sigmaringen

Vernissage in der Galerie GORART in Sigmaringen. Unter dem Titel Ansichten – „sichtwechsel“ –„wechselsicht“, stellen zwei Sigmaringer in der Gorheimerstraße beheimatete Künstler aus. Susanne Baur und Jürgen Schulz–Lorch zeigen neue Werke desselben Sujets.

Für Jürgen Schulz–Lorch ist es eine Freude immer wieder Künstler aus der Region im Aktionsraum GORART auszustellen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Susanne Baur ist Kunstlehrerin in Winterlingen. Sie ist keine Unbekannte in Sigmaringen und Umgebung und war schon auf zahlreichen Ausstellungen vertreten. Jürgen Schulz– Lorch, Restaurator und Künstler bespielt seit zwei Jahren den Aktionsraum. Es ist die bislang dritte Ausstellung in der Galerie GORART.

In der Galerie richtet sich das Augenmerk dieses Jahr auf das Thema „Frau“. Die jeweilige Ansicht der Akte, die gezeigt werden unterscheiden sich bei beiden Künstlern im Ausdruck bisweilen stark voneinander. Susanne Baur und Jürgen Schulz – Lorch widmen sich schon über einen langen Zeitraum dem Thema Weiblichkeit.

Aus der jeweiligen persönlichen Perspektive werden die unbekleidet dargestellten Frauen mit experimentellen künstlerischen Techniken beleuchtet und erforscht. Diese sichtwechsel machen deutlich dass es auf jede gestellte künstlerische Frage vielfältige Antworten gibt. Dies liegt sicher an der weiblichen und männlichen Sicht auf die Dinge, allerdings wäre es zu kurz gegriffen die zum Teil sehr unterschiedlichen Darstellungsweisen auf diese Tatsache zu reduzieren. Es sind eigenständige sehr persönliche Ansichten, die hier gezeigt werden.

Susanne Baur zeigt neben den weiblichen Akten, Bildräume, die sich der Architektur entziehen und den Blick in eine immaterielle Ebene zu lenken scheinen. Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen sich bei der Vernissage oder an den darauffolgenden Wochenenden selbst ein Bild von der Suche nach einer künstlerischen Antwort zu machen.

Vernissage ist am 14. Juli um 18 Uhr, die Galerie ist jeweils am Samstag von 11-13 Uhr und am Sonntag von 14-18 Uhr bis zum 12. August geöffnet. Bei Interesse können nach Anmeldung auch Gruppenführungen organisiert werden.

 

Auch diese Ausstellung wird von einer Aktion begleitet. Beide Künstler haben unter dem Thema 15x15 Kleinkunstwerke geschaffen, speziell für diese Ausstellung. Die Aktionskunstwerke können für wenig Geld erworben werden und man kann ein individuelles Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Und auch hier sind unterschiedliche Antworten auf die künstlerische Frage 15x15 entstanden. 

Es wird wieder eine Ausstellung geben, diesmal in Pfullendorf in  der Sparkasse Pfullendorf -Messkirch

Vernissage am 19.ten 2. 2018 um 19 Uhr

 

 

In der Pfullendorfer Sparkasse wird ein ungewöhnliches Event stattfinden. Ein Ereignis dass unter dem Titel „Kunst pauschal“ firmiert. Zwei Künstler der Region, Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz – Lorch werden ein großformatiges Gemälde gemeinsam verwirklichen und für die Ausstellung in der Sparkasse in kleinere gleichformatige Gemälde unterteilen und ausstellen. Diese Gemälde können wie bei einer ähnlichen im Jahr 2017 im Sigmaringer Aktionsraum Gorart initiierten Aktion bereits vor der Ausstellung erworben werden. Jedes der entstehenden Gemälde kann für pauschal 300 vor der Ausstellung erworben werden. Bis zur Ausstellungseröffnung nicht verkaufte Gemälde können dann ab Ausstellungsbeginn für 400 Euro erworben werden. Ein Spiel mit dem Wert von Kunst, der Erwartungshaltung an die Kunst und der Versuch Menschen für die spontane Unterstützung einer Kunstaktion zu gewinnen. Will man vorab ein Gemälde erwerben, eine entsprechende Mail an lorch-sigmaringen@t-online.de senden. 20 Prozent der erwirtschafteten Summe werden über Rotary für gemeinnützige Aktionen zur Verfügung gestellt.

Einige andere jüngere Werke der beiden Künstler werden ebenfalls in der Empfangshalle der Bank ausgestellt werden.

 

 

 

 

Die folgenden Gemälde sind im Januar 2018 entstanden und Mitbestandteil der aktuellen  Ausstellung der Künstlergruppe - Gruppe Verweigerung. Es handelt sich um mehrfach überarbeitete Gemälde die ursprünglich Frauen im Vordergrund abgebildet haben. Nach mehrfachen Überarbeitungen sind die Frauenakte kaum noch zu erkennen, immer unpersönlicher geworden, die Bilder haben allerdings an Emotionalität gewonnen. Frauenakte sind in meiner Arbeit immer wieder Thema und Antrieb für künstlerische Darstellungen. in vielfältiger und immer wieder abgewandelter Form.

Ein Unterpunkt dieser Homepage zeigt noch weitere Frauenakte.

 

 

Die Künstler Susanne Hackenbracht aus Wald und Jürgen Schulz-Lorch aus Sigmaringen laden zu einer gemeinsamen Aktion am Montag, 19. Februar, um 19 Uhr in der Sparkasse an der Bahnhofstraße in Pfullendorf ein. Unter dem Titel „Kunst pauschal“ verwirklichen die beiden gemeinsam ein großformatiges Gemälde, das sie für eine Ausstellung in der Sparkasse in kleinere gleichformatige Gemälde unterteilen.

Ähnlich wie bei der Aktion „Kunst pro Quadratmeter“ im vergangenen Jahr können diese Gemälde für 300 Euro pro Werk bereits vor der Ausstellung erworben werden. Gemälde, die bis zur Ausstellungseröffnung noch nicht verkauft wurden, gibt es anschließend für 400 Euro zu kaufen. Die Künstler verstehen die Aktion als ein Spiel mit dem Wert von Kunst und mit der Erwartungshaltung an die Kunst sowie als Versuch, Menschen für die spontane Unterstützung einer Kunstaktion zu gewinnen.

Laudatorin bei der Vernissage ist Kunsthistorikerin Katharina Wetzel aus Pfullendorf. In der Empfangshalle der Sparkasse werden weitere aktuelle Werke von Susanne Hackenbracht und Jürgen Scholz-Lorch zu sehen sein. 20 Prozent des Erlöses werden für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Die Verteilung übernimmt der Rotary-Club Pfullendorf-Meßkirch.

Ausstellung von Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz-Lorch in der Sparkasse

Zwei Künstler, ein Kunstwerk: Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz-Lorch stellen in der Sparkasse Pfullendorf aus. 20 Prozent des Verkaufserlöses gehen an den Rotary-Club Pfullendorf-Meßkirch für karitative Zwecke.

Wenn sich zwei Kreative zusammentun, kommt nicht selten ein tolles Ergebnis dabei heraus. Klüpfel und Kobr schreiben gemeinsam Krimis, Burr und Klaiber machen Musik, Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz-Lorch schaffen Kunst.

In der Empfangshalle der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch wurde am Montag die Ausstellung "Kunst pauschal" eröffnet. Im Mittelpunkt stehen zwei großformatige, abstrakte Gemälde, die später in jeweils zehn kleinere, gleichformatige Gemälde unterteilt wurden. Hackenbracht und Schulz-Lorch haben strahlende Pigmentfarben mit Walze und Pinsel aufgetragen, auf die Leinwand geschleudert und getropft. Vom kooperativen Entstehungsprozess konnten sich die Vernissage-Besucher ein Bild machen, denn im Foyer wurde ein Video abgespielt.

Zwei Gemälde aus einer Serie von zehn, die als Teil eines großformatiges Gesamtkunstwerks entstanden.
Zwei Gemälde aus einer Serie von zehn, die als Teil eines großformatiges Gesamtkunstwerks entstanden. | Bild: Kirsten Johanson

Die Laudatio hielt die in Pfullendorf lebende Kunsthistorikerin Katharina Wetzel. Sie erklärte, was es mit der "gestischen Malweise" auf sich hat. Die Leinwand verglich sie mit einer Arena, auf der sich die Künstler ausgetobt haben. Vor allem das Ultramarin brachte Wetzel zum Schwärmen. "Das pudrige Blau ist wahnsinnig intensiv!"

Teilerlös für guten Zweck

"Kunst pauschal" ist nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Künstler. 2017 haben Hackenbracht und Schulz-Lorch im Sigmaringer Aktionsraum "Gorart" die Aktion "Kunst pro Quadratmeter" ins Leben gerufen. Wie bei der aktuellen Ausstellung konnte man auch damals vorab ein Gemälde erwerben, ohne zu dem Zeitpunkt zu wissen, wie es genau aussehen würde. "Eine Art Blind Date", erklärte Katharina Wetzel. Die Künstler verstehen ihr Gruppen-Projekt als Spiel mit dem Wert von Kunst und mit der Erwartungshaltung an Kunst. Es ist auch ein Versuch, Menschen auf dem Land für die spontane Unterstützung einer Kunstaktion zu gewinnen. "Kunst kaufen tut nicht weh", schmunzelte Lorch. Wetzel wies darauf hin, dass man mit dem Kauf eines signierten Werks ein Schnäppchen mache. "Die Gemälde sind extrem günstig und wenn der Wert der Künstler steigt, haben Sie einen echten Schatz zu Hause." Hinzu kommt, dass 20 Prozent des Verkaufserlöses an den Rotary-Club Pfullendorf-Meßkirch gehen, der das Geld für einen guten Zweck verwenden wird.

"Kunst pauschal" heißt die Ausstellung von Susanne "Zazo" Hackenbracht aus Wald-Ruhestetten und Jürgen Schulz-Lorch aus Sigmaringen, die noch drei Wochen in der Sparkasse zu sehen ist.
"Kunst pauschal" heißt die Ausstellung von Susanne "Zazo" Hackenbracht aus Wald-Ruhestetten und Jürgen Schulz-Lorch aus Sigmaringen, die noch drei Wochen in der Sparkasse zu sehen ist. | Bild: Kirsten Johanson

Die Chemie zwischen den beiden Künstlern stimmt ganz offensichtlich. "Es hat großen Spaß gemacht", sagte Hackenbracht. "Wir ergänzen einander gut." Keiner habe sich in den Vordergrund gedrängt. "Da sind wir tolerant", so Schulz-Lorch. Nur bei der Musikauswahl zwischen Heavy Metal und italienischem Schlager habe es hin und wieder Diskussionen gegeben.

Jürgen Schulz-Lorch lebt in Sigmaringen und ist seit 1988 freiberuflich als Restaurator und Künstler tätig. Die in Oberbayern geborene Susanne "Zazo" Hackenbracht brachte Kunst in die Riedlandschaft: Sie widmet sich seit 1997 in Wald-Ruhestetten mit dem Projekt "Neue Kunst am Ried" den Themen Landschaft, Kunst und Architektur. Neben den gemeinsam entstandenen Gemälden sind weitere Werke der Künstler in der Sparkasse zu sehen. So etwa übermalte Frauenakte von Schulz-Lorch, auf denen die weiblichen Körper manchmal nur noch zu erahnen sind. Hackenbracht stellt Schmiedearbeiten mit darüber gegossenem Glas aus, Skulpturen aus Gummi, Epoxidharz und Gips. "Wir machen mit unserer Gruppe weiter, das Konzept gefällt uns", stellten Hackenbracht und Lorch eine Fortsetzung in Aussicht.

Die Arbeiten von Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz-Lorchder sind noch drei Wochen in der Sparkasse zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Besucher bei der Ausstellungseröffnung "Kunst pauschal" der beiden regionalen Künstler Susanne Hackenbracht und Jürgen Schulz-Lorch.
Besucher bei der Ausstellung

 

Ab dem 2.ten Dezember habe ich mit einem Gemälde an der Gemeinschaftsausstellung Künstler der Region in Tuttlingen in der städtischen Galerie teilgenommen. Zeitungsartikel aus der Schwäbischen im Anhang

 

Im Mai nächsten Jahres wird es eine Ausstellung in Überlingen in der Gunzoburg geben.

 

54 Künstler stellen aus

 

Jahresausstellung in der Galerie der Stadt Tuttlingen – Fester Platz im Jahresreigen

 

 

Tuttlingen sz „Kunst steht für das Humane.“ Mit diesen Worten hat Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck, Leiterin der Galerie der Stadt Tuttlingen, die Jahresausstellung 2017 mit aktuellen Arbeiten von Künstlern aus der Region und Mitgliedern des Kunstkreises eröffnet. 

 

In der Städtischen Galerie drängten sich am Freitagabend die Besucher, zur Begrüßung gab es beschwingte Jazzmusik von Siggi Stehle (Piano), Volker Wagner (Saxofon) und der Sängerin Clara Stehle. Es war ein fulminanter Auftakt für die alljährliche Schau der Kunstschaffenden in der Region. Oberbürgermeister Michael Beck begrüßte alle Kunstinteressierten.

 

 „Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr eine solche Ausstellung haben“, betonte der OB. Die Künstler hätten die Galerie – die heuer ihr 30-jähriges Jubiläum feiern kann – geprägt, und die Galerieleiterin stehe für die Qualität, die hier gezeigt werde. Eine strenge Jury habe die eingereichten Arbeiten bewertet.

 

 Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck betonte, dass man am Ende des Jahres bei einem Ereignis angelangt sei, das seinen festen Platz behauptet. Jedes Jahr vollzieht man eine Hommage an die unmittelbare Umgebung und die Künstler, die sie sich zum Mittelpunkt ihres Lebens und Schaffens gewählt haben. „Die heimische Qualität können wir schätzen und einordnen, gerade weil wir auch den Blick nach außen weiten.“ So werde auch im nächsten Jahr die Donaugalerie wieder stattfinden, denn die Kunst gehört mitten ins Leben.

 

 

Den Horizont erweitern

 

 

 

54 Künstler aus Tuttlingen und der Region und Mitglieder des Kunstkreises sind dabei: mit Werken grafischer, malerischer, plastischer Techniken, mit Fotografie, Objektkunst, Film und Installation. Jeder Teilnehmer konnte sich mit bis zu drei eigenen Arbeiten, nicht älter als zwei Jahre, bewerben. Die jährlich auftretende Diskussion, dass den einen die Jury zu streng, den anderen wiederum zu großzügig sei, habe eine wichtige und läuternde Funktion für das Selbstverständnis der Kunst in der Region. „Auseinandersetzung mit Kunst und Künstlern ist in meinen Augen etwas Grundlegendes. Wenn sie hilft, über sich und die Welt mehr zu erfahren, noch nicht Gesehenes zu entdecken, den Horizont zu erweitern, dann handelt es sich auch um gute Kunst“, ist sich Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck sicher. 

 

Kunstkreis-Vorsitzender Michael Martin nahm die Vernissage der Jahresausstellung zum Anlass, auf das 30-jährige Bestehen der Galerie der Stadt zurückzublicken. Die Ausstellungstradition begann 1973 mit den ersten Initiativen des Tuttlinger Kunstkreises. So berichte er, dass sich beim zehnjährigen Bestehen, das vor der „Kleinen Galerie“ gefeiert wurde, ein Stein an der bröckelnden Fassade gelöst habe und haarscharf an einem Passanten vorbeigeknallt sei. Dies war der Auslöser für den Neubau der Galerie, 1984 war die Entscheidung getroffen worden. Zusammen mit den 1. Tuttlinger Kulturtagen wurde dann am 10. Oktober 1987 die neue Städtische Galerie eingeweiht. Der Kunstkreis und die Stadt Tuttlingen organisieren seither neun Ausstellungen pro Jahr – acht Einzelausstellungen zeitgenössischer Kunst und die Jahresausstellung – insgesamt seit 1987 fast 300 Ausstellungen.